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Am 18.01.2018 wählten die Mitglieder des Deutschen Bundestages ihre Vertreter in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats. Matern von Marschall, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 281 Freiburg, wurde dabei als eines von 6 ordentlichen Mitgliedern für die CDU/CSU Fraktion nach Straßburg entsandt.

Der 1949 gegründete Europarat mit Sitz in Straßburg  ist die älteste zwischenstaatliche Organisation Europas. Seine Ziele bestehen im Schutz der Menschenrechte, der pluralistischen Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit. Wichtigste Grundlage hierfür ist die Europäische Menschenrechtskommission. Matern von Marschall wird in als ordentliches Mitglied im Sozialausschuss mitarbeiten. Dabei wird er sich den Themen „Rechte von Kindern“ sowie „Gesundheit und Nachhaltigkeit“ widmen. Mit 324 Parlamentariern aus den 47 Mitgliedstaaten stellt die Parlamentarische Versammlung das größte politische Forum Europas dar. Die Versammlung kontrolliert, ergänzt und unterstützt das Ministerkomitee – das zweite satzungsmäßige Organ neben der Versammlung. Darüber hinaus unterstützt sie den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof unter Achtung seiner richterlichen Unabhängigkeit. Der Europarat ist derzeit in einer schwierigen Phase, denn Russland will nach dem Entzug des Stimmrechts in Folge der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim keine Beiträge mehr bezahlen und auch die Türkei hat die Absicht, ihre zugesagten Beiträge wieder zurückzufahren. „Wir sehen, dass es heute immer mehr Länder gibt, die sich in internationalen Organisationen nur so lange  engagieren, wie sie glauben, dort eigene, nationale Vorstellungen durchsetzen zu können. Es muss aber unser aller Anliegen sein, die Zukunft gemeinsam zu gestalten und zwar entlang internationaler vertraglicher Verpflichtungen. Die Europäische Menschenrechtskonvention ist ein Grundpfeiler europäischer Rechtsordnung, der 800 Millionen Menschen die Möglichkeit gibt, Ihre Grundrechte auch über die nationale Rechtsprechung hinaus einzufordern. Gerne will ich meinen Beitrag leisten, um Demokratie und Menschenrechte in ganz Europa zu stärken,“ so Matern von Marschall im Nachgang zu seiner Wahl.

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