Der von hier

Schreiben an die Landesregierung

Das Bundesverkehrsministerium wird in den nächsten Tagen die Landesregierung schriftlich auffordern, die Planung der B 31 West zügig abzuschließen. Damit einher geht auch die klare Absage an das kürzlich geäußerte Vorhaben der Landesregierung, sich ganz aus der Planung zu verabschieden. Darüber informierte Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Matern von Marschall gestern vorab in einem Gespräch.

Pro B31 West

Vor drei Wochen war von Marschall mit Landtagskollegen Rapp, Landrätin Störr-Ritter, Bürgermeistern vom Kaiserstuhl und Vertretern der Bürgerinitiativen „Pro B31 West“ in Berlin, um von dort eine Anweisung an die Landesregierung einzufordern, jetzt endlich die B 31 West fertig zu planen. „Ich bin dankbar, dass der Bund schnell reagiert hat und jetzt klipp und klar sagt, was er von der Landesregierung erwartet: Minister Herrmann muss also endlich seine Hausaufgaben machen und die Planung abschließen. Der Schuss des grünen Ministers geht also nach hinten los: Seine ideologische Verweigerungshaltung ist nicht länger aufrecht zu halten“, gibt sich von Marschall überzeugt. „ Die Planung muss jetzt abgeschlossen werden, und dann wird auch eine angemessene Einstufung des Projekts im Bundesverkehrswegeplan möglich sein.“

Achse vom Schwarzwald nach Frankreich

Von Marschall hält wie die Bundesregierung an der B 31 West als Teil einer regionalen Achse vom Schwarzwald bis Frankreich fest. „Natürlich gehört dazu auch der Freiburger Stadttunnel – dieses wichtige Projekt werden wir gleichfalls in Kürze im Bundesverkehrsministerium ansprechen. Mir sind die vom Durchgangsverkehr betroffenen Menschen wichtig, ganz gleich ob sie in Freiburg oder auf dem Land leben“.