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Am vergangenen Samstag besuchte der Bundestagsabgeordnete Matern von Marschall eine Informationsveranstaltung des Regierungspräsidiums Freiburg zur Bedarfsorientierten Erstaufnahmeeinrichtung (BEA) auf dem Sportplatz der Polizeiakademie an der Lörracher Straße. Gemeinsam mit gut 100 interessierten Bürgerinnen und Bürger informierte sich Matern von Marschall MdB über die Entwicklung des Aufbaus und der weiteren Nutzung der BEA, welche bis zur Einrichtung einer Landeserstaufnahmestelle als verlässliche Bleibe für Flüchtlinge dienen soll.

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer erklärte während eines Rundgangs durch die verschiedenen Räumlichkeiten, dass auf Grund der gestiegenen Zahl an Flüchtlingen, welche vor Krieg, Armut und Verfolgung aus ihren Heimatländern fliehen, eine Belegung der Aufnahmestelle mit 1000 Flüchtlingen ab dem kommenden Wochenende notwendig geworden sei.

Betreiber der Bedarfsorientierten Erstaufnahmeeinrichtung in Freiburg wird die European Homecare GmbH, ein mittelständisches Familienunternehmen, das auf soziale Dienstleistungen spezialisiert ist und schon Erfahrung im Betrieb von Erstaufnahmestellen vorweisen kann. Die Verpflegung sowie der Sicherheitsdienst werden von externen Firmen übernommen. Neben zwei Zelten für die Unterbringung der Flüchtlinge wird es auf dem Gelände auch ein Zelt für die Verpflegung und zum Aufenthalt der Menschen geben. Des Weiteren verfügt die BEA über eine Sanitätsstelle, Räumlichkeiten für die Sozialbetreuung, eine Kleiderkammer und ein Spielzimmer für Kinder.

Matern von Marschall MdB lobte die Arbeit des Regierungspräsidiums und begrüßte die Veranstaltung des Tags der offenen Tür. Die Veranstaltung vermittle Wissen und schaffe Transparenz für die Anwohner, was beides wichtige Voraussetzungen für den Abbau von Ängsten und Vorurteilen und somit für ein gutes Miteinander seien.

Ansgar Fehrenbacher, Leiter des Referats für Ausländerrecht beim Regierungspräsidium Freiburg, erläuterte, dass die Menschen nur die ersten Wochen in der BEA verbringen werden und von dort an die unteren Aufnahmebehörden in den Stadt- und Landkreisen zugeteilt werden. Der Bundestagsabgeordnete von Marschall bezeichnete die Ausstattung der BEA unter Berücksichtigung der Aufenthaltsdauer und der vorliegenden Notsituation als angemessen.

Matern von Marschall betonte bei seinem Besuch, dass Bund und Länder bei der Bewältigung der großen Zahl der Flüchtlinge und Asylbewerber in einer Verantwortungsgemeinschaft stehen und verwies darauf, dass der Bund erst kürzlich seine Hilfen für Länder und Kommunen zur Bewältigung der steigenden Flüchtlingszahlen aufgestockt hat und  sich vom kommenden Jahr an dauerhaft an den Kosten beteiligt. Nähere Informationen zu den beschlossenen Bundeshilfen finden Sie unter nachfolgendem Link.

Weitere Eindrücke von der Informationsveranstaltung des Regierungspräsidiums in der BEA Freiburg: