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Der Bundestag hat in der heutigen Plenarsitzung die EU-Richtlinie zur Lärmminderung bei Güterwaggons einstimmig umgesetzt. Auch der Freiburger CDU-Bundestagsabgeordnete Matern von Marschall hat dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf für ein Schienenlärmschutzgesetz zugestimmt. Konkret geht es darum, die lärmintensiven Grauguss-Bremsen gegen lärmreduzierende Bremssohlen bei Güterwagons bis 2020 in Deutschland auszutauschen. Um die Umrüstung bis dahin soweit wie möglich voranzubringen, fördert der Bund die Ausstattung vorhandener Güterwagen auf eine zugelassene lärmreduzierende Technologie durch Zuwendungen in Höhe von bis zu 152 Millionen Euro. Das Förderprogramm endet mit Inkrafttreten des Fahrplanwechsels 2020/21

„Die Grauguss-Bremsen sind die größte Lärmquelle im Güterverkehr. Sie verursachen durch einen ungleichmäßigen Abrieb am Rad erhebliche zusätzliche Lärmemissionen. Nach wie vor werden auch die auf 67 beziehungsweise 57 Dezibel (A) festgelegten Immissionsschwellenwerten des Lärmsanierungsprogramms überschritten. Fahren die Züge dagegen mit Bremsen aus Verbundstoff, wird das Rollgeräusch von Güterzügen in der Vorbeifahrt um bis zu 10 dB (A) reduziert, das entspricht einer gefühlten Halbierung des Lärms.“, begründete von Marschall sein Abstimmungsverhalten.

„Die Reduzierung des Bahnlärms im Güterverkehr ist von entscheidender Bedeutung für die künftige Lebensqualität in unsrer Heimat. Mit etwa 335 Zügen täglich wird auf der Rheintalbahnstrecke bei Freiburg schon in wenigen Jahren gerechnet. Lärmschutz ist also nicht nur aus Gesundheitsgründen ein zentrales Zukunftsthema; Lärmschutz bedeutet auch Werterhalt für die an der Bahnstrecke liegenden Wohnimmobilien und trägt deshalb auch mittelbar zur Alterssicherung künftiger Generationen bei“, erklärte von Marschall abschließend.

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