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Freiburg, den 28. Juni 2018

Pressemitteilung

Bei der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses im Deutschen Bundestag am 27.06.2018 bestätigte der Ausschuss, dass die Kosten für eine Machbarkeitsstudie für die Wiedereinrichtung der Bahnstrecke Freiburg-Colmar eingestellt werden. Die Kosten der Studie von 500.000 Euro werden je zur Hälfte von Deutschland und Frankreich getragen. Der Bund übernimmt den deutschen Anteil von 250.000 Euro in vollem Umfang. Das ist ein klares Bekenntnis des Bundes zu dem Bahnprojekt.

„Der Beschluss für die zusätzlichen Planungsmittel durch den Haushaltsauschuss ist ein gutes Zeichen und ein erster Schritt zur Realisierung dieses wichtigen, grenzüberschreitenden Leuchtturmprojektes. Sobald das Ergebnis der Machbarkeitsstudie vorliegt,  werde ich mich dafür einsetzen, dass im kommenden Bundeshaushalt erneut Mittel für die sukzessive und zügige Umsetzung eingestellt werden“, so der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 281 Freiburg, Matern von Marschall. Der Bundestagsabgeordnete betonte auch die Signalwirkung vom Bund, welche von der heutigen Entscheidung im Haushaltsauschuss ausgeht: Das Land Baden-Württemberg wird bei der Vorplanung nicht in die finanzielle Pflicht genommen.


Zum Thema: Die Bahnstrecke „Freiburg-Colmar“ ist eine ehemals durchgehend betriebene Bahnstrecke von Freiburg nach Colmar, die auch über die grenznahe Stadt Breisach am Rhein führte. Seit der Zerstörung der Breisacher Eisenbahnbrücke in den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges, ist sie unterbrochen. Die Eisenbahnbrücke bei Breisach am Rhein ist dabei einer der wenigen deutsch-französischen Rheinübergänge, die in der Nachkriegszeit nicht wiederhergestellt worden sind. Matern von Marschall setzt sich seit Jahren für die Wiederherstellung der Bahnverbindung ein.