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Anfang Dezember 2018 fand der jährlich vom Deutschen Bundestag ausgerichtete Jugendmedienworkshop statt. Unter den Teilnehmern war in diesem Jahr auch eine Freiburgerin zu finden: Die 19-jährige Studentin der Politikwissenschaften, Frau Lara Schwalb, bewarb sich erfolgreich für die Veranstaltung zum Thema “Zwischen Krieg und Frieden”.

Beim Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag setzen sich dreißig junge Menschen kritisch mit dem aktuellen politischen und Mediengeschehen auseinander. Durch die Schnelllebigkeit und Informationsflut ist die Aufgabe von Journalisten wichtiger denn je, denn sie müssen zwischen unterschiedlichen Meinungen und Interessen abwägen und oftmals vorgefertigte Pressetexte der verschiedensten Akteure kritisch hinterfragen. Während der siebentägigen Veranstaltung treffen die jungen Medienmachender auf Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Jorunalisten der Hauptstadtpresse und Experten zu den jeweiligen Workshopthemen. Auf Grundlage dieses Austausches folgt die Ausgestaltung eines Themenmagazins der „politikorange“, dem Lehrmedium der Jugendpresse Deutschland e.V. Hier veröffentlichen die Teilnehmer ihre während der Workshopzeit gewonnenen Eindrücke in Form von verschiedenen Beiträgen. Das Veranstaltungsmagazin wird im Anschluss an den Workshop publiziert.

Matern von Marschall MdB nahm sich in diesem Jahr gerne ausführlich Zeit, um mit der Freiburgerin Lara Schwalb, welche sich erfolgreich für die Teilnahme am Workshop bewarb, über ihre Beweggründe und Erwartungen an den Workshop zu sprechen. Im persönlichen Gespräch sprach von Marschall dann mit Frau Schwalb über die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages vor dem Hintergrund der gestiegenen Zahl an Fraktionen in der neuen Legislaturperiode und, passend zum Thema des diesjährigen Workshops,  das Friedensprojekt Europäische Union.

Die Veranstalter des Jugendmedienworkshops skizzieren das Thema des aktuellen Workshops wie folgt: “Friedliches und konstruktives Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen und zwischen Staaten zu gestalten, ist eine der zentralen Fragen des 21. Jahrhunderts. Aber wie funktioniert Frieden? Was müssen Einzelne, Institutionen und Gesellschaften lernen, wie ihre Beziehungen überdenken und aufbauen, um Frieden zu gestalten? An vielen Orten auf der Welt bestehen Konflikte, bis hin zum Krieg. Medien müssen sich die Frage stellen: Wie kann über Krieg berichtet werden? Wer und was soll erreicht werden? Ist der Krieg näher, weil darüber berichtet wird und man davon weiß? Über welche Kriege wird nicht oder wenig berichtet und warum? Wie verändert Krieg die Gesellschaft? Kann man einen Konflikt überhaupt verstehen, wenn er tausende Kilometer weit weg ausgetragen wird? Was ist die Rolle der Medien zwischen Krieg und Frieden? Welche Verantwortung hast Du?”

Auch im Jahr 2019 wird es wieder einen Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag geben: vom 31. März bis 06. April werden wieder 30 junge Menschen nach Berlin eingeladen. Bewerbungen werden ab Mitte Dezember bei der Jugendpresse Deutschland entgegengenommen.

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