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Anpacken für den Naturschutz

Sein Engagement für den Natur- und Artenschutz bekräftigte Matern von Marschall, CDU-Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Freiburg, am Samstag, 1. Februar 2014, mit einem Besuch des Naturschutzgebiets Humbrühl-Rohrmatten in Waltershofen.

Er nahm an einer Biotoppflegemaßnahme des Nabu Freiburg teil. Von Schutzgebietsbetreuer Werner Oberle ließ er sich über die Geschichte und Bedeutung des 26 Hektar großen Areals informieren. Das Naturschutzgebiet Humbrühl-Rohrmatten ist ein strukturreiches Grünlandgebiet in der Niederungslandschaft des Tunibergs. Es umfasst Nasswiesen, Bäche, Teiche , trockenere Wiesen, Gehölze sowie eine Niedermoorlinse. Aufgrund magerer Flachlandmähwiesen und Tierarten wie der Helm-Azurjungfer und des Großen Feuerfalters ist das Naturschutzgebiet Teil des Fauna-Flora-Habitat(FFH)-Gebietes „Breisgau“ und damit des europäischen Schutzgebietssystems „Natura 2000“.

Lebensräume und Rückzugsgebiete

Unter den vier Naturschutzgebieten westlich der A5, Arlesheimer See (23 ha), Gaisenmoos (25 ha) und Mühlmatten (20 ha), ist Humbrühl-Rohrmatten mit 26 Hektar das größte. Der Internationale Tag der Feuchtgebiete wird seit 1997 jährlich am 2. Februar begangen. Er erinnert an die Unterzeichnung der Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung am 2. Februar 1971 in der iranischen Stadt Ramsar.

„Feuchtgebiete sind Lebensräume und Rückzugsgebiete für einmalige Tier- und Pflanzenarten. Sie filtern schädliche Stoffe, sichern eine gute Trinkwasserqualität und tragen durch ihre Speicherfunktion aktiv zum Hochwasserschutz bei. Gleichzeitig sind sie für uns Naherholungsgebiete und Teil unserer Heimat. Der Verlust von Feuchtgebieten führt zu einer Verringerung der ökologischen Vielfalt. Hierdurch wird nicht nur die Lebensgrundlage für zahlreiche Tier-und Pflanzenarten bedroht, sondern es entstehen messbare wirtschaftliche Schäden, beispielsweise nach Überschwemmungen. Intakte Feuchtgebiete haben somit wichtige Funktionen. Deshalb müssen wir uns dafür einsetzen, sie zu erhalten.“