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Bei der Verkehrskonferenz der CDU Südbaden in Freiburg unter der Leitung des Bezirksvorsitzenden Andreas Jung MdB zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Norbert Barthle, fordert Matern von Marschall MdB für die an dieser „keineswegs nur regionalen, sondern eigentlich europäischen Verkehrsachse“ gelegenen Bauvorhaben eine Einstufung in den „vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans, dessen Entwurf unmittelbar bevorsteht. „B 31 West, Stadttunnel und Falkensteigtunnel sind untrennbar miteinander verbunden; nur wenn alle drei Projekte zum Zuge kommen, wird der Verkehr auf dieser Achse fließen“.

Auf Einladung des Vorsitzenden der CDU Südbaden Andreas Jung MdB, war der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Norbert Barthle MdB, zu Gast im Freiburger Gasthaus Schützen. Thema der Beratungen waren die südbadischen Verkehrsprojekte.

Bei dem Fachgespräch wies von Marschall erneut auf die Wichtigkeit der regionalen Verkehrsprojekte hin. Hierzu erklärt Matern von Marschall: „Es besteht in Freiburg über alle Parteigrenzen hinweg Einigkeit, dass der Stadttunnel her muss. Die B 31 / B 31 West ist nicht eine lokale, sie ist eine überregionale, ja europäische Verkehrsachse. Seit der EU-Osterweiterung nimmt gerade der Schwerlastverkehr auf dieser Strecke kontinuierlich zu. Südlich der A 8 ist dies die wichtigste Ost-West-Verbindung. Sie muss also endlich auf der Gesamtstrecke ertüchtigt werden, das schließt den Falkensteig- und den Stadttunnel, sowie die B 31 West mit ein. Erst dadurch ergibt sich ein funktionierender Verkehrsfluss bis hinüber nach Frankreich.“

„Auch ist Südbaden selbst eine stark wachsende und prosperierende Region; für Freiburg gilt das in besonderem Maße. Deshalb ist eine Einstufung der drei Projekte in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans unbedingt erforderlich“ so von Marschall und ergänzt hierzu: „Diese Einstufung würde dem volkswirtschaftlichen Nutzen und ihrer Bedeutung für die Zukunft  entsprechen, den diese Verkehrsachse hat.“

„Da Stadt und Landkreis schon erhebliche Planungsvorleistungen erbracht haben, ist eine Umsetzung gerade des Freiburger Stadttunnels zügig möglich, zumal die Menschen in der Region geschlossen hinter diesem Projekt stehen. Natürlich ist die B 31 West von Gottenheim nach Breisach aus finanzieller Sicht am ehesten umsetzbar, aber auch der Stadttunnel und der Falkensteigtunnel müssen baldmöglichst gebaut werden. Ich erwarte also dringend die Einstufung aller drei Projekte in den vordringlichen Bedarf“, erklärte von Marschall.

Der stellvertretende Bezirksvorsitzende der CDU-Südbaden und Landtagskandidat Dr. Klaus Schüle unterstützte die Forderung des Freiburger Bundestagsabgeordneten, den Falkensteigtunnel in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans einzuordnen: „Nur so kann das Nadelöhr verhindert werden. Das ist für die gesamte Raumschaft von entscheidender Bedeutung, um nicht noch weiter Schleichverkehr über den Schwarzwald zu erzeugen“, betonte Klaus Schüle.

Einig waren sich auch Matern von Marschall und der CDU-Landtagskandidat Johannes Baumgärtner über die Frage der Notwendigkeit eines verbesserten Lärmschutzes über das gesetzlich vereinbarte Mindestmaß für die Rheintalbahn. „Dieser ist angesichts der einmaligen und außerordentlichen Belastung an dieser wichtigsten europäischen Bahntrasse dringend geboten. Der Bundestag muss das jetzt beschließen!“, so Baumgärnter.

Abschließend bedankte sich von Marschall bei seinem Kollegen Andreas Jung für die Organisation und die gelungene Auswahl des symbolträchtigen Veranstaltungsortes am Eingang des Freiburger Stadttunnels, sowie der damit verbundenen Möglichkeit des Austausches. „Die heutige Verkehrskonferenz hat gezeigt, dass die CDU auf Ebene des Bundes, des Landes und der Kommunen gemeinsam an der Umsetzung der wichtigen Verkehrsprojekte arbeitet“, erklärte von Marschall abschließend gegenüber den Bürgermeistern, Stadträten, Landtagsabgeordneten und –kandidaten, die zur Verkehrskonferenz gekommen waren.