Der von hier

Zu den bisherigen Ermittlungsergebnissen äußert sich der Freiburger CDU-Bundestagsabgeordnete:

„Unser aller Gedanken und unser tiefes Mitgefühl sind Tag für Tag bei der Familie und den Freunden des Opfers, die über den Verlust ihrer geliebten Angehörigen und Freundin auch nach der nun hoffentlich endgültigen Aufklärung dieses abscheulichen Verbrechnens viel Unterstützung und Zeit brauchen werden, um auch nur ein wenig Trost zu finden. Ich hoffe, dass aber die Festnahme des mutmaßlichen Täters wenigstens  eine kleine Erleichterung ist in diesen dunkelsten Stunden. Der Polizei danke ich für ihren unermüdlichen Einsatz.

Daneben bin ich entsetzt zu erleben, wie jetzt zahlreiche Menschen die allgemeine Abscheu über dieses widerliche Verbrechen dazu nutzen, ihrem Ausländerhass ganz unverhohlen Luft zu machen und ihn zugleich bei anderen zu schüren. Die BZ hat das richtigerweise dokumentiert: die dazu abgedruckten Facebook-Auszüge sind besorgniserregend.

Aber selbstverständlich müssen wir die notwendigen Lehren aus den bisherigen und zu erwartenden Erkenntnissen ziehen. Junge Männer, die aus fremden Ländern alleine hierher kommen, müssen wir viel genauer unter die Lupe nehmen, weil sie meist ein hartes, manchmal auch kriminelles Vorleben hinter sich haben. Und: Wer bei seiner Identifizierung und Altersfeststellung nicht mithilft oder Angaben bewusst fälscht, kann nicht bei uns bleiben – er sollte gar nicht erst bis hierher kommen. Das darf aber nicht zu pauschalen Vorverurteilungen führen, denn nicht wenige Jugendliche, die bei uns Schutz suchen, haben Entsetzliches hinter sich und bedürfen besonderer Betreuung, die dankenswerter Weise viele Menschen bei uns leisten. Aber auch hier braucht es vielleicht noch professionellere Unterstützung bei der Gewaltprävention.“

Während in Freiburg die Verhaftung des mutmaßlichen Täters gelungen ist, lastet auf den Ermittlungsbehörden im Fall der ermordeten jungen Frau aus Endingen ein hoher Erwartungsdruck. „Ich hoffe, die Polizeibeamten können bei bestmöglicher Besetzung ihrer Arbeit vollumfänglich so lange nachgehen, bis auch dieses schreckliche Verbrechen aufgeklärt ist. Den verzweifelten Angehörigen und Freunden der jungen Frau gilt mein fortgesetztes, tiefes Mitgefühl; gerade für sie ist die Ermittlung und Ergreifung des Täters von größter Bedeutung in diesen schwersten Stunden ihres Lebens.“