Der von hier

Teilnehmer: Matern von Marschall (CDU, Mitglied des Bundestages), Walter Krögner (SPD, Stadtrat), Johanna Scheringer-Wright (MdL Thüringen, Die Linke), Kerstin Andreae (die Grünen, Mitglied des Bundestages)

Gestern Abend habe ich auf dem in der Ludwigsgemeinde auf dem Podium über die Zukunft der Stromgewinnung aus Biomasse und Strategien zu nachhaltiger Energiegewinnung diskutiert. Ein interessiertes und informiertes Publikum ermöglichte durch seine Beiträge ein Gespräch, das der Komplexität des Themas gerecht wurde.

Ich habe dabei auch deutlich gemacht, dass die Energiegewinnung aus Biomasse nicht zu Lasten der Nahrungsmittelproduktion gehen darf. Zuerst kommt der Teller, dann der Trog und zuletzt der Tank.

Klar ist auch, dass der vollständige Umstieg auf Erneuerbare Energien gemeinsam mit den übrigen Mitgliedsstaaten der EU vorangetrieben werden muss.

Die Nutzung von Biomasse steht in einem Spannungsverhältnis zwischen globaler Gerechtigkeit und Energiesicherheit. Hier müssen Entwicklungspolitik und Energiepolitik Hand in Hand gehen, um grüne Energie zu produzieren, ohne dabei die Natur in den Herkunftsländern der Biomasse zu zerstören.

Frau Andreae und ich nutzten die Chance, um über die Zukunft des Emissionshandels zu diskutieren. Hier gibt es Verbesserungsbedarf, grundsätzlich halte ich den Emissionshandel aber für ein effektives Mittel um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren.

Der Abend brachte einen interessanten Austausch, für Publikum und Diskussionsteilnehmer gleichermaßen bereichernd. Stadtrat Krögner von der SPD schien viel zu lernen.

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