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  1. Januar 2018

Pressemitteilung

„Globalisierung ist nur dann gerecht, wenn sie allen Menschen Chancen für eine bessere Zukunft bietet; der „Nächste“ kann mein Nachbar sein, aber eben auch ein Junge, der in der Elfenbeinküste Kakaobohnen für die Schokolade pflückt, die ich im Supermarkt kaufe.“

Matern von Marschall, stellvertretender CDU/CSU-Sprecher für Entwicklungspolitik.

Die CDU/CSU Fraktion hat am 30. Januar Matern von Marschall mit 96,8% der Stimmen zum stellvertretenden Vorsitzenden der AG wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gewählt.

„Ich freue mich über die starke Unterstützung und natürlich auf meine künftige Arbeit: Deutschland kann noch mehr tun, um gerade jungen Menschen in ihren  Heimatländern bessere Chancen zu eröffnen. Wer zuhause halbwegs ordentliche Lebensgrundlagen vorfindet, der wird auch nicht zum Flüchtling.“

Matern von Marschall sieht in seinem Heimatwahlkreis Freiburg ideale Anknüpfungspunkte für die künftige Arbeit. Ein wichtiger Ansprechpartner wird künftig die Erzdiözese Freiburg mit  Erzbischof Stephan Burger sein, der seit 2014 die für Misereor zuständige Kommission für Entwicklungsfragen in der deutschen Bischofskonferenz leitet; die Erzdiözese unterhält außerdem seit vielen Jahren eine Partnerschaft mit Peru. Als großes internationales Hilfswerk hat die „Caritas international“ ebenfalls in Freiburg ihren Sitz. Auch wissenschaftliche Grundlagen der Entwicklungspolitik werden in Freiburg gelegt, etwa im Arnold-Bergstraesser-Institut.

Als oberstes Ziel seiner Arbeit gibt Matern von Marschall die Verbesserung der Lebensgrundlagen für Menschen gerade in fragilen Staaten an. „Die Frage ist doch: wie schaffen wir gemeinsam Voraussetzungen, damit die Menschen in ihrer Heimat leben können und nicht zur Flucht gezwungen werden? Dazu müssen wir künftig noch stärker über unseren Tellerrand schauen und sowohl ressortübergreifend wie auch europäisch zusammenarbeiten, also Außen-, Sicherheits-, Wirtschafts- und Entwicklungspolitik miteinander verbinden. Nur wenn es zuverlässige staatliche Strukturen gibt und ein Land halbwegs stabil ist, werden Firmen dort investieren und Jobs schaffen; eine Arbeit findet andererseits nur, wer die notwendige Qualifikation mitbringt. Insofern setzen wir bei der wirtschaftlichen Zusammenarbeit künftig einen noch deutlicheren Schwerpunkt auf Bildung.“